Chrysoberyll

Februar 3, 2020
Februar 3, 2020 auhl

Der Chrysoberyll

trägt aus gutem Grund den passenden Namen „Katzenauge“. Dieser Edelstein erinnert an das Auge eine majestätischen Raubkatze.

Der Chrysoberyll wird oft im Zusammenhang mit Smaragden und Aquamarinen genannt, obwohl er im eigentlichen Sinn gar kein Beryll ist. Zusammen mit dem Alexandrit bildet er eine ganz eigene Kategorie von Edelsteinen, die die Fähigkeit haben, ihre Farbe zu verändern.

Die Geschichte des Chrysoberyll

Es gibt weltweit nur wenige Minen, in denen die Katzenaugen gefunden werden können, deshalb sind sie äußerst rar. Der Chrysoberyll wird seit der Antike als Schutzstein und Talisman angesehen. Er soll einem Schutz und positive Energie verleihen und Toleranz und Harmonie fördern.Wissenschaftler haben entdeckt, dass feine Einschlüsse für das Katzenaugenphänomen sorgen. Durch diese besondere Art und seinen vielfältigen Einsatz, auch in der modernen Edelsteintherapie, gehört er zu der absoluten Edelstein-Luxusklasse.

Eigenschaften des Chrysoberyll

Katzenaugen gehören zu den schönsten Dingen, die die Natur je geschaffen hat. Durch ihre Einschlüsse auf der Oberfläche des Steins, wird das einfallende Licht so reflektiert, dass ein heller Lichtstreifen entsteht. Bei Bewegung bewirkt dies, dass es aussieht, als ob uns eine Raubkatze zuzwinkert. Es gibt den Edelstein in verschiedensten Farbnuancen, von einem grünlichen Gelb bis zu einem bräunlichen Honiggelb oder Farben wie Mintgrün kommen vor.

Zur Entstehung des Chrysoberyll

Der Chrysoberyll ist ein sehr selten vorkommendes Mineral, aus der Mittelklasse der Oxide und Hydroxide. Mit seiner Mohshärte von 8,5 ist er das vierthärteste Mineral. Er bildet sich in magmatischem Gestein.

  • Vorkommen: Madagaskar, Myanmar, Brasilien, Sri Lanka, Russland
  • Farben: goldgelb, gelbgrün, gelbbraun, grüngelb
  • Bei Alexandrit: grün und rot
  • Transparenz: durchsichtig bis durchscheinend
  • Härt: 8.5
  • Dichte: 3.70 bis 3.80
  • Karatpreis: € 50,- bis 750,-/ct; Steine über 6 Karat seltener
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